ATSV Kirchseeon e.V., Sportplatzweg 7, 85614 Kirchseeon: Impressum
Die Geschichte des ATSV Kirchseeon
Informationen über die Geschichte des ATSV Kirchseeon
zusammengestellt von Hans Sichler (Stand 2001)
Um 1900 kamen durch die Erweiterung und Vergrößerung des
Reichsbahn-Schwellenwerkes immer mehr Menschen nach Kirchseeon.
Der Ort hatte cirka 800 Einwohner.
Junge Leute sammelten sich, um nach dem Motto und den Ideen des
Turnvaters Jahn „Frisch, Fromm, Fröhlich, Frei“ Sport zu betreiben.
Im Garten des Kaufmanns Simon Bernschneider (das ist heute beim
Haushaltswarengeschäft Reischl) wurde ein Reck aufgestellt und man
huldigte dem Turnsport. Alles war noch etwas unorganisiert !
Noch im Juni 1906 fand die Gründungs- und erste Generalversammlung statt. Man nannte sich
„Deutscher Turnverein“.
Von den Gründungsmitgliedern sind noch bekannt:
- Aicher Johann
- Bernschneider Simon
- Buchmaier Michael
- Eichner Johann
- Treittinger Emeran
- Waldleitner Otto
- Wille Josef und
- Windl Hugo
Der erste Vorstand war Simon Bernschneider, der in Kirchseeon eine Krämerei (Heute:
ehemaliges Geschäftshaus Reischl) betrieb. Er amtierte bis 1912.
Als vorläufigen Sportplatz pachtete der Verein das Grundstück des Simon Bernschneider,
außerdem diente in den Anfangsjahren der Platz bei der Auffahrt zum Spannleitenberg (Heute:
Firma Ficht) und das Grundstück Breiter (gegenüber Einfahrt Sportplatzweg) als Sportplatz.
Geturnt wurde im Postsaal (das ist das Gebäude der Milchgenossenschaft indem eine
Fahrschule untergebracht ist) und im Wallnersaal (ehemaliges Kino, heute kd-Markt).
Anfang 1907 gehörten bereits 55 Erwachsene und 32 Jugendliche, die damals Zöglinge
genannt wurden, dem Verein an. Die Zöglinge wurden vor der Aufnahme in den Verein geprüft.
Sie mussten auch moralisch und sittlich geeignet sein.
Von 1912 bis zu seinem Tod 1920 war der Postwirt Johann Aicher 1. Vorstand des Vereins, ihm
folgte Michael Buchmeier, der dieses Amt bis 1927 ausübte.
Kurz vor Ausbruch des 1. Weltkrieges veranstaltete der Verein seine Fahnenweihe. Der
Patenverein war der TSV Grafing der bereits seit 1864 bestand.
Während des 1. Weltkrieges konnte der Sportbetrieb nur unter großen Schwierigkeiten und
sehr eingeschränkt aufrecht erhalten werden.
Im Jahr 1920 wurde in der Kolonie (heute: Jahnstraße) ein Gelände um 7 850 Mark angekauft.
In Eigenarbeit wurden 1.755 qm kultiviert und darauf ein Sportplatz mit Geräte- und
Umkleideraum erstellt. Jedes Mitglied musste 13 qm bearbeiten. Dieser Sportplatz war jedoch
noch kein Fußballplatz, Fußball war in jener Zeit bei den sogenannten „bürgerlichen“
Sportvereinen nicht besonders gefragt. Die feierliche Sportplatzeröffnung fand am
20. Juli 1921 statt,. Gleichzeitig wurde im Sportgelände ein Kriegerdenkmal, das die Namen
der im 1. Weltkrieg gefallenen Mitglieder enthielt, aufgestellt und eingeweiht. Das Denkmal
stand bis zum Verkauf des Geländes im Jahr 1951 an seinem Platz. Beim Bau der
Eisenbahnwohnhäuser wurde das Denkmal von den Anwohnern aus Sicherheitsgründen
umgelegt. Gras und Unkraut überwucherte den Stein. Das Denkmal das nun einige Jahrzehnte
umgestürzt im Erdreich lag, wurde vom Heimatkundeverein reaktiviert und zum Sportplatzweg
verbracht. Der Stein wurde vom ATSV renoviert, gereinigt und mit einer kleinen Feier am
11. Mai 1996 auf dem Sportplatzgelände aufgestellt.
Arbeit am Sportplatz 1922
In den unruhigen Zeiten der zwanziger Jahre waren viele Menschen politisch und sozial
zerstritten und manchmal aufs Tiefste verfeindet. Es herrschte allgemeine Unsicherheit,
Arbeitslosigkeit, Hunger und Not. Dies traf besonders auf Kirchseeon mit einem großen
Bevölkerungsanteil an Arbeitern zu. (man denke an das Schwellenwerk).Kirchseeon und
Kolbermoor wurden damals als .die zwei größten Kommunistendörfer Oberbayerns tituliert.
Das politische und soziale Klassendenken schlug sich auch im Deutschen Turnverein nieder.
Es kam häufig zu Differenzen und Auseinandersetzungen. Man brauchte einen Grund um sich
zu trennen: und man fand ihn!
Zum Bruch und zur endgültigen Spaltung kam es als König Ludwig III. im Exil starb und im
November 1921 mit der Eisenbahn von Salzburg nach München
überführt wurde. Auf Aufforderung des Bayerischen Turnerbundes sich
an den Beisetzungs- und Überführungsfeierlichkeiten zu beteiligen,
bildete ein Teil der Mitglieder des Turnvereins am Bahnhof bei der
Vorbeifahrt des toten Monarchen ein Ehrenspalier. Dies war der äußere
Anlass zur Spaltung. Nun gab es zwei Sportvereine in Kirchseeon. Den
Deutschen Turnverein von 1906 und den am 7. Januar 1922 im
Wallnersaal (heute: kd-Geschäft) gegründeten Arbeiter- Turn- und
Sportverein Kirchseeon. Zu ihrem Vorsitzenden wählten sie Heinrich
Egger, der auch nach dem 2. Weltkrieg wieder 1. Vorsitzender des
ATSV Kirchseeon war und auch zum Bürgermeister der Gemeinde
Kirchseeon gewählt wurde. Als Kassier fungierte Simon Weber, Schriftführer war Markus
Linder.
Die Zahl und die Namen der Gründungsmitglieder konnten nicht ermittelt werden. Die meisten
Mitglieder des Arbeiter Turn- und Sportvereins hatten ein prägnantes Merkmal:
Sie waren arm und arbeitslos!
Der Gastwirt Fritz Wallner stellte ein Grundstück zur Verfügung (heutiges ATSV-Gelände),
worauf der Deutsche Turnverein prompt sein bisheriges Vereinslokal wechselte. Hans Ortmeier
lieh dem Verein Geld, so dass dieser das Grundstück von Wallner für 2 200 Mark kaufen
konnte. Neben dem Fußballplatz wurde eine kleine Turnhalle mit Vereinsheim errichtet und das
fast alles mit Eigenarbeit.
Der Arbeiter-Verein erfreute sich starken Zulaufs, er hatte bald an die 200 Mitglieder. Es wurde
Fußball, Leichtathletik, Boxen und Gewichtheben betrieben. Als Besonderheit ist zu erwähnen,
dass es auch eine Sängerabteilung mit Trommlern und Pfeifern sowie eine Schrammelkapelle
gab. Auch gab es 8 Jahre lang eine Esperanto-Gruppe deren führende Männer Markus Linder
und Ludwig Keil auch bei den Weltveranstaltungen in Paris, London und Stockholm anzutreffen
waren. Esperanto war eine Welthilfs-Sprache. Die Idee setzte sich jedoch nicht durch.
Die Arbeiter-Olympiade 1927 in Frankfurt am Main und 1931 in Wien fand mit Kirchseeoner
Beteiligung statt. Die herausragenden Sportler beim Arbeiter Turn- und Sportverein waren wohl
Ludwig Keil, der in den Laufdisziplinen hervorragende Leistungen zeigte und sein Neffe Josef
Keil, der im Schwergewichtsboxen die südbayerische Meisterschaft errang.
Der Verein schaffte sich auch eine Fahne an. Im Gegensatz zum Turnvater-Jahn-Spruch
schrieben sich die Arbeiter „Frisch-Frei-Stark-Treu“ auf das Banner. 1926 wurde die Fahne am
festlich geschmückten Bahnhofsplatz eingeweiht. Patenverein war der Arbeiterverein von
Kolbermoor.
Ausflug nach Rott am Inn (Juni 1930).
Die Fahne ist verschwunden, es gibt auch kein Bild davon !
Im Frühjahr 1933 wurde der Arbeiter Turn und Sportverein zwangsweise aufgelöst und
entschädigungslos enteignet. Die meisten Unterlagen, die auf ein Vereinsleben hinwiesen,
wurden vernichtet.
Nun zurück zum „Deutschen Turnverein von 1906“.
Nach Michael Buchmeier folgten als Vorstände: Markus Wagner, Andreas Neumayer, Julius
Lang und Josef Hartmann. Der Deutsche Turnverein betrieb neben Turnen, Faustball, Boxen
und Schwerathletik. Fußball wurde etwa ab 1923/24 betrieben. Der erste
Fußballabteilungsleiter, damals Sportleiter genannt, war der im April 1987 als
Ehrenvorsitzender verstorbene Hans Forcht.
Mit Unterstützung des Kirchseeoner Turnvereins wurde 1920 der TSV Zorneding gegründet.
Für die Standartenweihe im Jahr 1923 übernahm Kirchseeon die Patenschaft. Das Patenband
kostete dem Kirchseeoner Verein 30 000 Mark. Es war Inflation!
1933 wurde beschlossen, den Verein in Reichsbahn-Sport-Gemeinschaft umzubenennen. Man
versprach sich durch die Namensänderung Vorteile und Unterstützung durch die Reichsbahn.
Wegen auftretenden Schwierigkeiten, die nicht mehr nachzuvollziehen sind, wurde die
Maßnahme jedoch wieder rückgängig gemacht. Zum 30-jährigen Gründungsfest, das 1936
gefeiert wurde, kam der Sportverein Herne von 1873 nach Kirchseeon. Die langjährige bis
heute anhaltende Verbindung zwischen dem Männerchor Kirchseeon und den Westfalen hat
hier seinen Ursprung.
In der Folgezeit wurde es für den Verein immer schwieriger. In den Protokollen ist mehrmals
von Auflösung des Vereins und Widerruf der Auflösung zu lesen.
Ein totales Durcheinander.
1941 wurde der Verein erneut in Reichsbahn-Sport-Gemeinschaft umbenannt. Als Vorstand,
jetzt Gemeinschaftsführer genannt, wurde Willy Steiner eingesetzt, 1942 wurde das Vermögen
der deutschen Reichsbahn übereignet, auch dies war eine Enteignung.
Der Wiederbeginn
Am 1. Mai 1945 war marschierten die Amerikaner in Kirchseeon ein. Bereits im Herbst 1945
wurde beschlossen den Sportverein wieder zu aktivieren. Die Initiatoren waren, Heinrich
Egger, Fritz Litzlfelder, Hans Ortmeier, Hans Fichtl und Simon Weber. Auch der damalige
provisorische Gemeinderat sprach sich einhellig dafür aus, einen einzigen einheitlichen
Sportverein zu gründen.
Man einigte sich auf den Namen „Allgemeiner Turn und Sportverein Kirchseeon“. Die
Gründungsversammlung fand am 04. Mai 1946 im Postsaal statt. Die Genehmigung der
Militärregierung wurde jedoch wieder zurückgezogen.. Mit Ausnahme von „Fußballspielen“
mussten alle Vereinstätigkeiten eingestellt werden.
1947 erteilte die Militärregierung die endgültige Genehmigung zur Gründung des Vereins. Die
Versammlung fand am 11. Juli 1947 statt. Vorsitzender wurde Heinrich Egger, die weiteren
Vorstandsmitglieder waren: Hans Fichtl als Kassier, Fritz Litzlfelder als Schriftführer, Willy
Eppinger als Technischer Leiter und Helmut Hösl als Sportwart.
Es mussten aber auch 5 Bürgen benannt werden, die die politische Unbedenklichkeit der
Mitglieder, insbesonders der Vorstandsmitglieder bescheinigen mussten. Als Bürgen stellten
sich zur Verfügung: Karl Birkmeier senior, Adolf Etter, Josef Kraus senior, Sebastian Lenz und
Simon Weber.
Der Sportbetrieb wurde auf dem Platz des ehemaligen Turnverein von 1906 aufgenommen.
Die Mitgliederzahl betrug 186
Ein Kuriosum war folgendes:
Die Besatzungsmacht misstraute den Gesangsvereinen und gab keine Genehmigung zur
Gründung. So wurde innerhalb des ATSV eine Gesangsabteilung mit Theo Haagn als
Abteilungsleiter gegründet, diese verblieb bis 1949 unter dem Dach des ATSV bis zur
Zulassung durch die Militärregierung.
Hinsichtlich der Sportplätze der beiden Vorgängervereine war der ATSV bei Wiederaufnahme
des Sportbetriebes nicht der Eigentümer. Wie zuvor beschrieben, befand sich der Platz des
ehemaligen Deutschen Turnvereins 1906 im unrechtmäßigen Besitz der Eisenbahn. Den Platz
des ehemaligen Arbeiter Turn- und Sportvereines verwaltete die Gemeinde als Treuhänderin.
Er war zur damaligen Zeit in Kleingärten und eine Schafweide aufgeteilt. Das alte Sportheim,
das von 1933 bis 1945 als Hitlerjugendheim gedient hatte, stand noch.
Als erste große Aufgabe hatte nun der Verein die Rückgewinnung der beiden Sportplätze
anzustreben. 1948 meldete die Vorstandschaft Rückerstattungsansprüche beim Zentralamt für
Rückerstattung in Bad Nauheim an. Eine Reihe von Unterlagen, Beweismittel, Nachweisen,
eidestattlicher Erklärungen mit ausführlichen Begründungen des Rechtsanspruches mussten
beigebracht werden.
Ein mühevoller Weg durch die Instanzen!
Am 15.11.1951 erhielt der Verein den Platz mit Vereinsheim des Arbeiter.Turnvereins zurück.
Der Gemeinderat Kirchseeon hatte bereits 1950 einstimmig der Rückgabe des Sportplatzes
zugestimmt. Weit mehr Mühe musste bei der Rückübertragung des Sportplatzes von der
Deutschen Bundesbahn aufgebracht werden. 1951 musste die juristisch noch bestehende
Reichsbahn-Sport-Gemeinschaft eine Generalversammlung abhalten, sich in ATSV umbennen
und das Vermögen an den ATSV Kirchseeon abtreten.
Nur so konnten die Ansprüche gegenüber der Deutschen Bundesbahn durchgesetzt werden.
Da nun der Verein über zwei Plätze verfügte, wurde die Frage aktuell, welcher Platz
hergerichtet bzw. vergrößert werden soll. Die Platzvergrößerung in der Kolonie scheiterte an
einem Grundstücksnachbarn wegen zu hohen Forderungen für einen Zukauf. Außerdem
bereitete die Bundesbahn Schwierigkeiten, wegen des ihr gehörenden Vorplatzes und
umschließenden Grundstücken. Zwangsläufig wurde beschlossen, das Grundstück in der
Kolonie zu verkaufen und den Platz des ehemaligen Arbeiter Turnvereins herzurichten. Der
Platz in der Kolonie wurde an die Eisenbahn-Bau-Genossenschaft München-Ost für 10 000
DM verkauft.
Nachdem das alte Vereinsheim abgerissen und verkauft wurde, begann man im Frühsommer
1952 mit dem Bau der Turnhalle.
Eigenarbeit und Selbsthilfe waren angesagt!
Von den Bauern der Gemeinde wurden 45 Kubikmeter Holz gestiftet. Auch der Gemeinderat
zeigte sich mit Zuschüssen großzügig. Am 1. Dezember 1953 wurde die Halle eingeweiht.
Besondere Verdienste um diesen Bau erwarb sich als Initiator, Antreiber und Mittelbeschaffer
Bürgermeister Fritz Litzlfelder, der auch Vorsitzender des Sportvereines war.
Die Boxabteilung des ATSV, die sehr gute Sportler und Titelinhaber in seinen Reihen hatte,
trennte sich 1951 vom Verein. Sie gründeten den Box Club Ring-Frei-Kirchseeon, 1964
schlossen sie sich dem TSV Grafing an, 1978 baten sie um Wiederaufnahme in den ATSV
Kirchseeon. Die Boxer schlossen sich zur Kampfgemeinschaft Kirchseeon/Haar zusammen.
Die Abteilung ist klein, doch durchaus effektiv.
1954 wurde eine Tischtennisabteilung ins Leben gerufen, die 1992 wegen Spielermangel
wieder abgemeldet wurde, 1994 wurde ein Neuanfang gewagt.
Seit 1960 gab es eine Damenhandballmannschaft. Sie hatte jedoch nur einige Jahre Bestand.
1965 wurde versucht eine Schwimmabteilung zu gründen, Dies war jedoch ein Misserfolg, ein
erneuter Anlauf wurde 1989 gemacht. Die Abteilung hat jetzt 129 Mitglieder davon sind 77
Kinder und 24 Jugendliche.
Um den vermehrten Spielbetrieb im Fußball Rechnung zu tragen, wurde 1964 im Forst eine
Wiesenfläche, genannt die „Hackerwiese“ angepachtet. Rund 10 000 qm Moosgrund im
Anschluss an den Fußballplatz wurden angekauft. Der Platz wurde etwa um 30 Meter nach
Osten verschoben. Der Umbau mit Drainage des Platzes mit Errichtung eines zusätzlichen
Hartplatzes mit Flutlicht war 1968 beendet. Die Baukosten betrugen 143 000 DM.
1970 wagte der Verein den Sprung nach Eglharting. Im Sportraum der Volksschule von
Eglharting wurden Gymnastik und Kinderturnen angeboten.
Der Kirchseeoner Verein war der erste Verein im Landkreis, der ab 1972 zwei staatlich
geprüfte Übungsleiter beschäftigte. Heute stehen 25 staatlich geprüfte Übungsleiter zur
Verfügung. Sie unterrichten und betreuen hauptsächlich Kinder und Jugendliche.
Der Bau der Schulturnhalle im Jahr 1974 eröffnete dem Verein die Möglichkeit, den Turnbetrieb
erheblich auszuweiten. Außerdem wurde eine Volleyballabteilung gegründet, die ihren
Spielbetrieb in dieser Halle aufnehmen konnte. Mutter-und-Kind-Turnen konnte ebenfalls in
das Programm aufgenommen werden.
1976 sackte der Turnhallenboden der Vereinshalle in der Länge von 20 Meter ab, so dass die
Halle für Veranstaltungen gesperrt werden musste.
1979 wurde eine Tennisabteilung ins Leben gerufen. In Ermangelung eigener Sportstätten
musste die Tennisanlage in Falkenberg gepachtet werden.
Die Mitgliederverwaltung wurde 1988 auf EDV umgestellt.
Seit den 90er Jahren wird Wirbelsäulengymnastik – auch Rückenschule genannt - angeboten.
Der Zulauf ist enorm. Die Übungsleiterinnen, die diese Kurse abhalten, mussten eine
Zusatzprüfung ablegen.
1991 wurde mit der Generalinstandsetzung des Hartplatzes, verbunden mit der Errichtung
einer neuen Flutlichtanlage, begonnen.
Bei der Generalversammlung 1992 wurde seit Bestehens des Vereins mit Anneliese Eck
erstmals eine Frau zur 1. Vorsitzenden gewählt.
1996 übergab der Verein seine Liegenschaften an die Marktgemeinde Kirchseeon. Ein
langfristiger Nutzungsvertrag wurde abgeschlossen.
Ab 1945 gab es nach Heinrich Egger folgende Vereinsvorsitzende:
- Fritz Litzlfelder (1948 – 1960)
- Hans Forcht (1960 - 1968)
- Hans Sichler (1968 - 1980)
- Karl Heinz Buntkowski( 1980 - 1988)
- Helmut Vollerthun (1988 - 1992)
- Anneliese Eck (1992 - 2000)
- Adolf Gottlieb (2000 - 2002)
- Johann Birnbaum (2002-2008)
- Helmut Vollerthun (2008 - 2010)
- Max Völkl (2010 - heute)
Die Mitgliederentwicklung stellt sich folgendermaßen dar:
1968: 375 Mitglieder
1980: wurde das 1 000. Mitglied begrüßt.
1990: 1.114 Mitglieder
2000: 1.808 Mitglieder, davon 614 Kinder und 121 Jugendliche
2010: 1.776 Mitglieder, davon 614 Kinder und 189 Jugendliche
Übersicht über die Ehrenmitglieder des ATSV Kirchseeon
Ehrenmitglieder können nur Mitglieder werden, die schon seit dem 18. Lebensjahr 60 Jahre
Mitglied im ATSV Kirchseeon waren oder bei außerordentlichen Verdiensten um den Verein.
Ehrenmitglieder sind:
Josef Buchner (1998)
Theodor Buchner (2003)
Anneliese Eck (2000)
Hans Forcht (2004)
Hans Hohbauer (2006)
Ludwig Lentner (2005)
Maximiliane Murr (2006)
Max Schmid (1994)
Helmut Schrankl (2008)
Johann Sichler (1981)
Ludwig Vordermayer (2008)
Norbert Waldleitner (2008)